| Weitere Infos:
www.lallingerwinkel.de | | | | Geschichte: | Die erste Ortsgründung war möglicherweise Rohrstetten, die an dem Anfang des 11. Jahrhunderts angelegten "Gunthersteig" von Niederalteich nach Rinchnach lag. Jedenfalls ist Rohrstetten die erste urkundlich nachweisbare Ortschaft in der Gemeinde. Sie wird in einem von Papst Eugen III. am 30. März 1148 für das Kloster Niederalteich ausgestellten Schutzbrief erwähnt. Im Jahre 1251 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung der Ortschaft Hunding. Mit Urkunde vom 7. Januar 1251 verlieh der berühmte Niederalteicher Abt Hermann den Hof zu Huntarn an Friedrich von Schutenhofen. Die übrigen Ortschaften der Gemeinde sind größtenteils im sog. "Hermannskodex" aufgeführt. Weitaus größter Grundherr war bis zur Säkularisation das Kloster Niederalteich. Einige Höfe gehörten - vor allem im Mittelalter - Adeligen.
Die jetzige Gemeinde Hunding wurde 1818 gebildet. Sie hat sich trotz anderweitiger Bestrebungen Mitte des letzten Jahrhunderts und Mitte dieses Jahrhunderts nicht mehr in Ihrem Umfang verändert. Seit 1. Mai 1978 ist die Gemeinde Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lalling. Der heutige Gemeindebereich gehörte zu den Pfarreien Grattersdorf und Lalling (Grenze war der Gneistinger Bach), seit 1859 vollständig zur Pfarrei Lalling. Die "Herz-Jesu-Kirche" in Hunding war 1914 gebaut. Die 1922 gebildete Filialkirchengemeinde Hunding wurde 1940 zur selbständigen Expositur unter Verbleiben im Verband der Pfarrei Lalling erhoben. Von 1931 bis 1978 hatte Hunding einen eigenen Seelsorger. Seit 1978 gehört die Expositur zu einem Pfarrverband mit Lalling. Ältestes Gotteshaus in der Gemeinde ist die "Anna-Kapelle" in Sondorf, die um 1855 gebaut wurde. Um 1830 existierte in Sondorf eine sog. "Winkelschule". Eine eigene Schule erhielt Hunding erst im Jahre 1864. Die Ortschaften Panholling, Zueding und Rohrstetten blieben aber beim Schulsprengel Lalling. Im Zuge der Schulreform wurde 1969 die Schule in Hunding aufgelöst. Seitdem sind die Kinder aus dem Gemeindebereich in Lalling eingeschult.
Bekannt geworden ist der Ort Hunding durch den Bergbau, der im Jahre 1562 erstmals urkundlich erwähnt ist. Der Bergbau wurde in den folgenden Jahrhunderten von mehreren Bergwerkseignern betrieben. Das schillerndste Kapitel Bergbaugeschichte schrieb von 1762 bis Anfang des 19. Jahrhunderts die Familie Golling aus Deggendorf. In den letzten Jahren wurde ein Teil des damaligen Stollensystems freigelegt. | | | | weitere Informationen im Internet: | | www.lallingerwinkel.de | | | | Lage: | | Ort auf der Karte anzeigen | | | | Orte in der Umgebung (Luftlinie): | | Auerbach (7.2 km) Außernzell (13.3 km) Bischofsmais (11 km) Eppenschlag (10.4 km) Grattersdorf (4.7 km) Hengersberg (12 km) Iggensbach (12.7 km) Innernzell (7.2 km) Kirchberg i. Wald (6.6 km) Kirchdorf i. Wald (9.9 km) Lalling (2.9 km) Niederalteich (14 km) Regen (14.7 km) Rinchnach (12.2 km) Schaufling (8.2 km) Schöfweg (3.7 km) Schöllnach (9.7 km) Schönberg (11.7 km) Thurmansbang (13.2 km) Zenting (8.1 km) |
|
|